Weitblick

The world reimagined

Bunt bemalter großer Globus, der in einer Fußgängerzone steht
Vom 13. August bis 31. Oktober 2022 wurden in sieben Städten in Großbritannien insgesamt 103 künstlerisch gestaltete Globusse zur Erinnerung an Großbritanniens Verflechtungen im transatlantischen Versklavungshandel öffentlich ausgestellt. Der Blogbeitrag berichtet von der Aktion und erklärt, was Flensburg damit zu tun hat.

Curating Discomfort

Foto aus der Ausstellung "Curating Discomfort"
'Das Unbehagen kuatieren' ist eine Intervention im Hunterian Museum in Glasgow, die sich kritisch mit post/kolonialen Machtverhältnissen in Museen auseinandersetzt. Ein Bericht über die Intervention und warum wir in Flensburg davon inspiriert sind.

Sønderjylland-Schleswig Kolonial

Karte von Schleswig und Sonderjylland auf der die kolonialen Erinnerungsorte verzeichnet sind
Das Projekt Sønderjylland-Schleswig Kolonial möchte die kolonialen Bezüge der Region zwischen Eider und Königsau zu sammeln und zu vermitteln. Auf der Seite gibt es unter anderem auch eine Karte mit kolonialen Erinnerungsorten in der Region.

I am Queen Mary

Denkmal "I am Queen Mary" in Kopenhagen. Eine sitzende Figur aus schwarzem Material vor einer Wand aus Backstein. Der Sockel auf dem die Figur augenscheinlich steht ist abgeschnitten. Die Figur sitzt in einem Stuhl, dessen Lehne sich zu einer breiten, kreisförmigen Fläche erweitert. Der Stuhl hat eine Art gewobenes Muster, wie aus Kort. Die Person ist weiblich und trägt ein Kleid und einen Turban auf dem Kopf. In einer Hand hält die Person eine Fackel, in der anderen eine Machete.
I AM QUEEN MARY ist ein Kunstprojekt der Künstlerinnen La Vaughn Belle (US Virgin Islands) und Jeannette Ehlers (Dänemark), das am 31. März 2018 als temporäre Skulptur in Kopenhagen eingeweiht wurde. Da Flensburg vom dänischen Kolonialismus profitiert und aktiv daran teilgenommen hat, wirft I AM QUEEN MARY auch Fragen für Flensburg auf.